Musik

Seit meinem 10. Lebensjahr spiele ich Schwyzerörgeli. Musik hat bei mir einen sehr hohen Stellenwert weil es für mich Herausforderung, Inspiration und Genuss zu gleich ist. Ich höre viel Musik und bin offen für vieles. Am Liebsten mag ich Volksmusik, Schlager und Klassische Musik.


Weltstars zu Gast in Luzern

Am 23. Januar trafen sich im Luzerner KKL Mick Jagger und Madonna der Operwelt. Anna Netrebko die im Moment begehrteste Sopranistin und der Bassbariton Erwin Schrott gaben ein einmaliges Konzert im KKL. In der Schweiz war es das erste Mal das die Beiden, die auch Privat ein Paar sind, zusammen sangen.

Für mich war es das erste Mal das ich die beiden Live gehört habe. Bereits
nach einigen wenigen Takten war klar Netrebko auf CD ist super aber Live war
unbeschreiblich.

Bereits nach den ersten Tönen hatte ich Gänsehaut. Mit ihrer warmen Stimme,
kräftigen Fortissimo und leisen, zarten Pianos zog sie das Publikum in ihren Bann.
Ganz die Opern-Diva spielte sie ihre Roll und auch wenn man die italienischen Texte
nicht verstand merkte man genau worum es ging.

Als Erwin Schrott auf die Bühne kam hatte man das Gefühl in einem Musiktheater zu
sitzen. Zuerst als Don Giovanni brachte er das Publikum zum Lachen und dann auch
als Faust. Er schmetterte seine Bass Solis auf die Bühne als wäre es das leichteste
der Welt.

Das junge Prager Orchester unter der Leitung von Claudio Vandelli spielte
hervorragend und gab dem ganzen einen würdigen Rahmen. Sie hatten einen
schweren Abend den die beiden Stars verlangten Ihnen musikalisch alles ab.

Eine Sopranistin und ein Bassbariton hört man selten auf einer Bühne aber was
Anna Netrebko und Erwin Schrott zwei Stunden boten war einmalig, war Weltklasse.
Die Zuschauer dankten es Ihnen mit Minutenlangen stehenden Ovationen. Als
Zugabe bezauberte Anna Netrepko mit einer traditionellen Opernmelodie und Erwin
Schrott legte einen traditionellen Tango aus seiner südamerikanischen Heimat aufs
Parkett und sie rissen die Zuschauer ein weiteres Mal von den Sitzen.

Ich war bisher kein Opern-Fan und ich bin sicher es hätte noch vielen gefallen. Mir
hat es Lust auf mehr gemacht und ich hoffe es war nicht das letzte Konzert der
beiden Weltstars in der Schweiz.


Musikalische Träume gehen in Erfüllung

Am 12. September habe ich mir einen Traum erfüllt. Ich habe zum ersten Mal die Wiener Philharmoniker live spielen gehört. Vergessen sie das Neujahrskonzert im Fernsehen, diese Orchester live zu hören ist ein Erlebnis schon fast eine Offenbarung. Einen wunderschönen und weichen Klang, absolute Perfektion und Harmonie machen es aus. Das Streichquartett in d-Moll (Der Tod und das Mädchen) von Franz Schubert und die Sinfonie Nr. 5 F-Dur von Antonin Dvoràk waren am Lucerne Festival eine phantastische Darbietung und jede Minute war ein Genuss. Eines der besten Orchester der Welt verzauberte einen der schönsten und besten Konzertsäle der Welt das KKL.
Wenn Sie einmal die Chance haben dann müssen Sie dieses Orchester live hören, sie werden es nicht bereuen.

Am Mittwoch folgte aber gleich der nächste Höhepunkt der noch jungen Spielzeit 2011/2012. Janiene Janson war zu Gast im Zentrum Paul Klee in Bern. Sie ist meine absolute lieblings Geigerin und besuche wenn möglich jedes ihrer Konzerte. Diesmal war sie mit dem Pianisten Itamar Golan in Bern. Ein sehr kurzweiliges und phantastisch gespieltes Programm mit Werken von Werken von Grieg, Szymanowski, Messiaen und Ravel. Es ist eine Schande das Janine Jansen, eine der besten Geigerinnen ihrer Generation, noch keine Einladung ans Lucerne Festival erhalten hat. Denn die hätte sie mehr als verdient.